Mausefallenwagen
Ein Projekt im AT Unterricht
Stelle Schülern eine Aufgabe und lasse sie frei arbeiten und der Lehrer ist sicher die meistbeschäftigte Person im Technikunterricht.
Mit diesem 10. Schuljahr haben wir uns in das Abenteuer Mausefallenwagen gestürzt. Erste Vorstellungen von diesem Projekt kamen aus dem Internet. Danach waren alle hell begeistert. Von meiner Seite wurden der Materialrahmen und die baulichen Möglichkeiten abgesteckt. Dann konnte jeder seinen Ideen freien Lauf lassen.
Alle haben von Anfang an engagiert mitgearbeitet, wenn auch manchem die gewohnten präzisen Arbeitsvorgaben fehlten. Aber schon bald fiel auf, dass Lösungen für viele Probleme auf den unterschiedlichsten Gebieten während des Baus quasi nebenbei erarbeitet wurden, immer mit dem Ziel, den Wagen möglichst weit fahren zu lassen.
Dann war es geschafft. Für die Besten reichte die Länge unserer Dreifachturnhalle als Fahrbahn nicht aus. Die Wagen legten teilweise Strecken von über 40 Meter zurück, wobei noch immer nicht alles optimal funktionierte.
Ein schöner Erfolg für alle. Ein Problem muss aber noch gelöst werden: Wo findet sich eine geeignete Strecke, wenn unsere Mausefallenwagen demnächst noch weiter fahren???
(H. Schelp)
Weitere Berichte zum Mausefallenauto:
Mausefallenrennen in der FH-Lübeck 2006
Fieldston moustrap car race 2010
How to build a moustrap car (pt 1-5)
Vom 13. bis 15. April fanden die diesjährigen Thementage an der Hardenbergschule statt. Während dieser Zeit fand kein stundenplangebundener Unterricht statt, sondern die Klassen beschäftigten sich an diesen drei Tagen mit einem Thema. Wir, die Klasse 5a wählten das Thema „(Eisenbahn)-Miniaturmodellbau“. Dabei haben wir mit allen Schülerinnen und Schülern kleine „Dioramen“ im Maßstab H0 gebaut.
Zu einer Grundplatte durfte sich jeder Schüler/Schülerin ein Haus bzw. ein Gebäude aussuchen. Aufgabe war es nun, die Umgebung landschaftlich passend zu gestalten. Nach der Planungsphase, in der die eigene Vorstellung skizzenhaft mit Bleistift auf der Grundplatte übertragen wurde, konnte mit dem eigentlichen Bauen der Landschaft begonnen werden. Hier zeigte sich die große Phantasie und Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler. Denn neben typischen Eigenheimentwürfen wurden auch andere Ideen wie Flughafen, Schule mit Schulhof, Dschungel mit Vulkanausbruch oder ein Militärausbildungsgelände umgesetzt. Dabei wurden typische Modellbaumaterialien wie Abtönfarben, Leim, buntes Streumaterial, kleine Steinchen, Hecken, Büsche, Bäume, Zäune etc. verwendet.
Am letzten Tag haben wir dazu eine kleine Eisenbahnstrecke aufbaut, auf der natürlich dann verschiedene Züge fuhren. Die Beschäftigung mit diesem Thema hat zum einen die planerischen und gestalterisch-technischen Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert, zum anderen wurden durch die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten die Kreativität und das handwerkliche Geschick unserer Schülerinnen und Schüler gefördert.
(K. Weikamp)







